Geschichte und politische Entwicklung

 

Seit dem Fall der Mauer wurde besondere Aufmerksamkeit und Anstrengung darauf verwandt, die nach den schweren Zerstörungen während des Zweiten Weltkrieges noch bestehenden historischen Gebäude zu restaurieren.

Den Spuren der historischen und politischen Entwicklungen in der Stadt folgen wir auf mit dem Bus oder zu Fuß.

 

 

 

 

 

 

Schloss Charlottenburg mit den wunderbar rekonstruierten königlichen Wohnungen bietet einen Einblick in die Lebens- und Denkweise der preußischen Könige. Ein Spaziergang vom Gendarmenmarkt über die Prachtstraße Unter den Linden zur Museumsinsel zeigt Preußens Glanz und Gloria an zahlreichen heute fachgerecht restaurierten Gebäuden.

 

  

 

Der Berliner Dom, unter Wilhelm II. als Hauptkirche des preußischen Protestantismus erbaut, ist nach dem Wiederaufbau ein sehenswertes, typisches Bauwerk dieser Epoche, wie auch die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche im ehemaligen Westteil der Stadt, die in der Kombination aus Ruine und Neubau als dauerndes Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung zum Wahrzeichen für Berlin in der Nachkriegszeit wurde.

 

 

  

 

 

Die Periode des Nazi-Regimes zeigt sich in Berlin heute noch sehr eindeutig in ihren Folgen: der großflächigen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg sowie Orten der Erinnerung an die Leiden der Opfer das von Peter Eisenman entworfene Holocaust Mahnmal.

 

Gebäudekomplexe wie der Flughafen Tempelhof, die Umgebung des Olympiastadions und das heutige Finanzministerium sind Zeugnisse der Architektur aus den 30er Jahren.

 

   

 

Der frühere Grenzübergang Checkpoint Charlie und Reste der Berliner Mauer helfen, sich die Zeit des Kalten Krieges und der brutalen Teilung der Stadt zu vergegenwärtigen. Um die damalige Situation genauer zu erfassen oder sich zu erinnern, bietet sich neben dem Mauermuseum am Checkpoint Charlie ein Besuch des Alliierten Museums in Dahlem und des Stasi-Gefängnisses Hohenschönhausen an, auch eine Besichtigung des sowjetischen Ehrenmals in Treptow und der Mauer-Gedenkstätte in der Bernauer Straße.

 

  

 

An interessanten Details bleiben die 40 Jahre unterschiedlicher Entwicklung des kommunistischen Ostteils und des demokratischen Westteils noch nachvollziehbar in einer Stadt, die äußerlich inzwischen wieder zusammengewachsen ist.

 

 

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